WERDE SELBSTVERSORGER

1. NICHT ZU VIEL VORNEHMEN

Fange klein an um langsam an die Sache zu gehen. Übernehme dich nicht und bewirtschafte lieber eine kleine Fläche richtig und nutzbringend, als eine große unübersichtliche Fläche. Wachse an den Herausforderungen.

2.Teile deine nutzfläche

Bringe ein System in deine Gartenfläche. Dadurch ist er übersichtlicher, einfacher zu pflegen und effizienter nutzbar. Pflanze nicht zu wenig Produkte an, den ein Beet profitiert von der Vielfalt und ist somit nicht so anfällig gegen Krankheiten oder Schädlinge. 

3.WIEVIEL MÖCHTEST DU ESSEN?

Um die Ausbeute eines Nutzgartens zu kennen, gehört schon ein wenig Erfahrung dazu. Stelle dir auf als Anfänger die Frage, wie viel möchtest du aus deinem neuen Projekt heraus holen! Möchtest du nur davon profitieren oder gibt es mehrere Personen im Haushalt die gerne etwas abhaben möchten? Meistens kann man anhand der Packungsbeilage eine gewissen Menge abschätzen. Ziehe davon ca. 40 % gerade am Anfang ab der durch Schädlinge oder Missernten nicht verwertet werden kann. Spätestens, wenn du wieder einen weiteren Nutzgarten anlegst wirst du das noch besser einschätzen können. 

4. LEBENSKRAFT WASSER

Das Pflanzen Wasser benötigen ist wohl jedem klar. Gerade am Anfang, bis die ersten Wurzeln richtig angewachsen sind, ist es meist vonnöten ein wenig mehr zu gießen. Auch für die restliche Zeit wird mehr Wasser benötigt als bei einem normalen Garten. Planen also schon von Anfang an, wie du dein Projekt bewässern möchtest und wieweit die nächste Wasserquelle entfernt ist, um nicht schon am Anfang die Lust an der Sache zu verlieren.  

5.BAUEN DEINEN PFLANZEN EIN HAUS

Gewächshäuser sind einfach ein Muss für einen Selbstversorger, der es ernst meint. Viele Gemüsearten benötigen durchgehend die Wärme, um vernünftig zu waschen und schmackhaft zu werden. Möchtest du also Gurken, Tomaten, Paprika usw. anpflanzen, planen von Anfang an ein Gewächshaus mit genügend Platz ein. 

6.WERTVOLLEN DÜNGER SELBST MACHEN

Pflanzen brauchen eine kräftige, gesunde und Nährstoffreiche Erde. Diese kann ganz schön ins Geld gehen. Lege schon einmal einen Kompost an, um für das nächste Jahr vollwertige Erde als Dünger zu erhalten. 

7.NATURGERECHTE HELFER

Wenn Schädlinge auftreten, greife nicht gleich zur Chemiekeule. Es gibt sehr viele natürliche Mittel die zum Beispiel Schnecken und Flieger sehr gut verjagen. Beliebt ist z.B. eine Brennnesselsout die zwei Tage gekeimt hat oder, falls du den Platz hast, schaffe dir doch einfach Hühner an. Klingt erst einmal komisch aber diese freuen sich über jede Schnecke, liefern dadurch tollen Dünger und legen nach einer Zeit deine ganz persönlichen Bio-Eier

8.HALTBARKEIT

Gemüse aus deinem Nutzgarten wächst dann wann es die richtige Zeit ist. D.h. überlege dir schon einmal von Anfang an, was du mit der meist eine Sorte anstellst. Schließlich möchtest du nicht drei Wochen lang nur Tomaten essen damit diese nicht kaputtgehen. Koche beispielsweise Gemüse ein um es haltbar zu machen und um sich später noch einmal darüber freuen zu können. 

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9.FÜHRE BUCH

Möchtest du wirklich Schritt für Schritt immer mehr zum komplette Selbstversorger werden, organisiere dich. Führe ein kleines Haushaltsbuch über die gepflanzten Dinge, die Zeit die benötigt wird bis diese geerntet werden können und wie viel Entnahme du hast. Nur dann kannst du gezielt dich langsam in eine selbstständige Versorgung hinein entwickeln. 

10.GÄRTNERN MACHT GLÜCKLICH

Setze dich nicht unter Druck. Der Anlage einen Nutzgarten soll Spaß machen. Dies sollte auch bei dir immer im Vordergrund stehen. Erst dann wird es auch etwas werden. Wer sich zu dieser teils mühseligen Arbeit zwingen muss, wird nie ein Selbstversorger werden. 

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