10 TIPPS FÜR EINE BESSERE BUCHFÜHRUNG

1. SELBER MACHEN!

Soll ich meine Buchführung selbst machen oder lieber einem Profi überlassen? Entscheidend ist meist der Geldbeutel. Wenn du es dir leisten kannst, hole dir mal ein Angebot rein. Dann ersparst du dir viel Arbeit und Ungewissheit.

In den meisten Fällen, so auch bei mir, übernehme ich die Buchhaltung selbst. Dabei nutze ich eine Buchhaltungssoftware das von der Funktion her an mein Unternehmen angepasst ist, damit ich die gesetzlichen Anforderungen erfüllen kann. Das empfehle ich dir auch. Besonders am Anfang. 

2.VERRECHNET

Du musst einige Regeln einhalten um eine saubere und korrekte Buchführung abliefern zu können. Das fängt schon bei deinem ersten Verdienst mit der Rechnung an. Diese muss fehlerfrei und vollständig sein. Der Gesetzgeber schreibt einige Elemente für deine Rechnung vor, die vorhanden sein müssen. Schaue daher am besten bei der IHK welche Anforderungen in deinem Fall aufgelistet werden müssen.

3.UNTERNEHMENSFORM

Wer ein Unternehmen gründet, sollte sich zuerst Gedanken bezüglich der Unternehmensform machen. Solltest du vorhaben nebenher oder erst einmal klein anzufangen, wäre evtl. die Unternehmensform “Kleinunternehmer” etwas für dich. 

Vorteil: Du kannst die Mehrwertsteuer nicht geltend machen und ziehst diese auf der Rechnung auch nicht vom Betrag ab. Dies ermöglicht dir eine recht einfache Buchführung. 

 

4.ALLES IN ORDNUNG

Ordnung halten ist das wichtigste. Lege dir ein Registersystem zu dem du in verschiedene Fächer wie z.B. Ausgaben, Fahrtenbuch, Einkauf, Geschenke, usw. einteilst und ordne die Unterlagen immer schnellstmöglich ein. 

Hilfreich ist sind auch Fächer, die nur dafür da sind, dass Rechnungen und alles was noch wichtig und einsortiert werden muss, abgelegt werden kann.

5.vertraue nicht auf deinen kopf

Mir selbst ist es auch sehr oft passiert, dass ich mir gesagt habe: “ja, das ist doch klar und wenn es so weit ist, erinnere ich mich bestimmt daran”. 

Die Erfahrung zeigt es besser. Nicht klare Vorgänge auf keinen Fall nur im Kopf behalten. Schreibe dir Notizen oder Korrigiere das Problem sofort.

6.KASSENBUCH

Selten, aber immer noch vorhanden – das Bargeschäft. Führe dafür unbedingt ein Kassenbuch in dem alles nach vollziehbar ist.  

7.ES GEHT RICHTUNG ENDE

Trage dir am besten jeden Monat einen freien Vormittag oder Nachmittag ein, der sich am Ende des Monats befindet. In diesem Zeitraum kümmerst du dich nur um deine Buchhaltung und machst diese komplett fertig um den Monat abzuschließen. Somit kannst du gewiss sein das nichts verloren geht und die meisten unklaren Dinge sind noch nicht in Vergessenheit geraten

8.TERMINE, TERMINe, TERMINE

Im Alltagsstress gehen oft nicht eingetragene Termine verloren. Markiere dir in deinem Kalender unbedingt die Abgabefrist für deine Buchführung. Das Finanzamt versteht da keinen Spaß und Verspätungszuschläge müssen wirklich nicht sein.  

9.NUR ONLINE

Rechnungen von Verträgen wie Handy, Telefon und Internetanschluss werden meist nur noch Online ins jeweilige Postfach gelegt. Am sinnvollsten ist eine Übersicht in der alle Verträge aufgeführt sind, da man diese sehr schnell bei der Buchführung vergessen kann. 

10.NICHT ÜBERSCHÄTZEN

Wichtig ist, traust du dir das alles auch wirklich zu? Oder bist du dir unsicher? 

Bei der Buchhaltung gibt es kein nur gut gemacht oder fast richtig gemacht. Da muss wirklich 100 % stimmen. Ansonsten kannst du eine Menge Ärger bekommen oder hohe Nachzahlungen. 

Ab einer gewissen Größe des Unternehmens sollten solche Aufgaben immer ausgelagert werden. Was aber nicht heißt, dass du nichts mehr damit zu tun hast. Trotz dessen ist die Zuarbeit für den Steuerberater enorm wichtig. 

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